.Das blaue blaue Meer

Das blaue blaue Meer
von Nis-Momme Stockmann.

Lost in the pages of self made cages
Life slips away and the ghosts come to play
These are hard times for dreamers
And love lost believers

(MS MR – Bones)

Die Sterne sehen. Wenn nur die Siedlung nicht so hell wäre. Dort, wo Sterne für Märchen gehalten werden, ist Hoffnung ein Fremdwort. Hier ist Darko zu Hause, in der Plattenbausiedlung am Stadtrand. Darko säuft. Alleine oder mit seinen Freunden, die ihn nicht verstehen. Er trinkt, damit die Tristesse der Architektur und der Menschen darin erträglich wird. Träumt von den Sternen und von einem Leben außerhalb der Siedlungsgrenze. Von einem Ausweg aus dem Sumpf der Lethargie und Konformität. Und dann ist da Motte. Motte strahlt. Motte träumt. Motte will raus. Ans blaue, blaue Meer. Darko bekommt erstmals das Gefühl, hoffen zu dürfen. Zusammen wagen sie einen Schritt hinaus. Wäre da nicht die quälende Schuld, die langsam einen Widerstand in Darko aufbaut.

Nis-Momme Stockmann wurde im Jahre 2010 von Theater heute zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt. Das blaue blaue Meer ist sein zweites Stück, ein dramatisches Werk voll poetischer Kraft, verstörend und berauschend.

Es spielen: Christopher Götze, Anna Hofer, Mila Kragh, Frederik Rauscher
Regie: Peter Thiers
Dramaturgie: Agnes Fink
Regieassistenz: Sören Zweiniger

Premiere: 20. März 2014, Cammerspiele Leipzig

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Fotos: Joachim Berger

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